Krähenfüße

Periokulare Falten, die vorwiegend im seitlichen Bereich der Augen in Richtung der Schläfen verlaufen, werden umgangssprachlich als Augenfalten bezeichnet. Die Gestalt der Falten erinnert an die strahlenförmigen Füße von Krähen. Sie ähneln kleinen Krallen und können auf Grund ihrer Herkunft ebenfalls als Lachfalten bekannt sein. Dieser Name trifft die Ursache für das Auftreten von Lachfalten oder Krähenfüßen besonders gut, denn sie entstehen vornehmlich dann, wenn die Partie neben den Augen durch Lachen zusammengekniffen wird. Wenn Menschen oft konzentriert arbeiten, sich anstrengen oder häufig wegen der Blendwirkung des Lichtes die Augen teilweise schließen müssen, dann begünstigt dies ebenfalls die Ausbildung von Krähenfüßen.

Zum Teil akzeptieren die meisten Menschen ihre Krähenfüße. Sind diese jedoch so intensiv ausgeprägt, dass sie dem Antlitz ein abgespanntes, müdes Aussehen verleihen, dann sind sie störend und werden als unästhetische Makel empfunden.
Die Haut des Gesichts kann eine unterschiedliche Beschaffenheit besitzen. Diese ist genetisch vorgegeben und bei jedem Menschen anders. Dennoch ist die Haut um die Augenpartie eine enorm zarte, nicht allzu dicke und empfindliche Gewebsschicht. Deshalb erschlafft sie schnell und es können durch die stetigen Bewegungen schon frühzeitig Krähenfüße entstehen. Eine große Bedeutung nimmt in diesem Bezug der Musculus orbicularis oculi ein. Dieser verläuft wie ein Ring um das Auge herum und übernimmt alle dynamischen Vorgänge, welche für den Schutz und das Öffnen des Auges nötig sind. Der an den äußeren Augenpartien verlaufende Muskelpartie und dessen Kontraktionen sind die Auslöser für das Auftreten der Krähenfüße. Diese vertiefen sich mit fortschreitendem Alter, da sich die Haut verändert und an Spannkraft verliert. Die Krähenfüße graben sich immer tiefer ein und werden nach und nach zu einem lästigen und unästhetischen Problem. Wenn die Krähenfüße das Aussehen noch nicht allzu stark beeinträchtigen und dem Gesicht einen freundlichen Eindruck verleihen, werden sie zunächst noch gern gemocht. Im anderen Fall wünschen sich die Betroffenen eine schonende Reduzierung, sodass das Gesicht wieder einen vitalen und erholten Ausdruck erhält.

Die Dauer einer schönheitsmedizinischen Faltenbehandlung zur Reduzierung der Krähenfüße beträgt in der Regel etwa 30 Minuten. Das Verfahren wird mit mikrofeinen Kanülen ausgeführt, da ein Gewebsfiller unmittelbar unter die Falten injiziert wird. Als wirkungsvoll und effizient hat sich dabei die Hyaluronsäure erwiesen, welche zu einer Gewebsaufpolsterung und damit zu einer lang anhaltenden Faltenglättung beiträgt.

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